Reggae findet Freunde im Alt Werdohl

Sonia Kaitesi singt akustisch begleitet Songs von Bob Marley.

Wohnzimmer ist voll Von Michael Koll


WERDOHL · Brechend voll ist das Alt Werdohl.
Vor der kleinen Bühne wiegen sich die Reggae-Fans
im Takt der Musik. Darauf steht Sonia Kaitesi und singt
die Songs von Bob Marley. "This is my message to you-hu-hu",
singt das Publikum den Song "Three Little Birds" begeistert mit.
Die Fans sind teils in den grün-gelb-roten Farben der
Rastafari-Flagge gekleidet. Einge tragen sogar Dreadlocks im Haar.



Die Rasta-Religion hatte für Marley zeitlebens einen hohen Stellenwert.
So singt er etwa im Stück "One Love" die Zeilen "Give Thanks and Praise
to the Lord and I Will Feel Allright" (zu deutsch etwa: "Danket und preiset
den Herrn und ich werde glücklich sein").

Der als Robert Nesta Marley geborene jamaikanische Sänger
und Komponist wurde nur 36. Nach einer vergeblichen Therapie
in Deutschland flog er in seine Heimat, um dort an Hautkrebs zu sterben.
Herkömmliche Medizin akzeptierte Marley aus religiösen Gründen nicht.
Der Strahlkraft seiner Musik konnte sein früher Tod nichts anhaben.
So lockten diese ungewöhnlichen Klänge nun auch ein außergewöhnlich
großes Publikum in Pöngses Wohnzimmer. Das Quartett Easy Skanking
rund um den Dortmunder Gitarristen Carsten Preuss begeisterte mit Hits
wie "No Woman -  no cry" und musste zwei Zugaben geben, die die Fans
lautstark einforderten.

"So kommt Ihr nicht nach Hause", rief einer zum Schluss des
eigentlichen Konzerts. Sängerin Kaitesi fühlte sich sichtlich gerührt.
"Could you be Loved" sang sie also noch - wieder gemeinsam mit
dem Werdohler Publikum. Preuss war begeistert:
"Ihr seid ein Wahnsinnspublikum - für einen Donnerstag",
ief er fasziniert. Mit dem Liebeslied "Turn Your Lights Down low"
endete der Party-Abend.

 
Pöngse fragt:
Wie heißt der Affe mit Vornamen?
 
Und dann war da noch....
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