Der Berliner sieht aus, als sei er gerade eben dem Disney-Film "Tron" aus
dem Jahre 1982 entsprungen. Ob sie skurriler Schmuck sind, oder ob sie für
die Soundeffekte sorgen, die beim Griff in die Laserstrahlen entstehen, ist nicht
ersichtlich.

Mythos reiht aber seine Stücke aneinander. Er spricht nicht mit dem Publikum.
Die Musik spricht für sich. Die staunenden Zuschauer in Pöngses Publikum
träumen und zusehends wird ihr Applaus lauter. Kaske sagt dann doch etwas:
"Danke." Schüchtern, fast, als könnte er nicht glauben, dass seine "krautrockigen"
Lieder tatsächlich in dieser Kneipe ankommen.
Moderne Techno-Einflüsse habe er, schreibt er in seine Presseinformation.
Doch davon ist nichts zu hören. Die Gedanken im Publikum wandern eher
zum "Magic fly" der französischen Ein-Mann-Gruppe Space, der im August 1977
eine Nummer Eins in Deutschland war.

Mythos hat Stephan Kaske 1969 bereits mit zwei Mitstreitern gegründet.
Nachdem das Projekt von 1980 bis 1989 brach lag, hat der Berliner beschlossen,
es allein weiterzuführen. In Werdohl hat er sicherlich ein paar neue Freunde
seiner Musik gefunden.
ET: 14.03.2011 (Werdohl)

 

 
Pöngse fragt:
Wie heißt der Affe mit Vornamen?
 
Und dann war da noch....
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