6 days, 11 hours, 2 minutes, until:
Corona und das Alt Werdohl

Oben Mitte - Aktuelles

PostHeaderIcon Was die Medien über uns sagen...

 

Sichtlich Spaß bis Mitternacht

Christmas-Rock mit "Catfish Boobie und the Beanery Criminals" in der Musikkneipe Alt Werdohl.

Kompakt und kompetent gespielte Hits. Fans dicht gedrängt vor der Bühne

Von Michael Koll


 

Blutige Szenen am Sonntagabend im Alt Werdohl:
Direkt beim ersten Song knallt Udo Golombek, Frontmann
der Lüdenscheider Band "Catfish Boobie and the Beanery
Criminals", mit der Unterlippe ans Mikrofon. Die platzt sogleich
auf. Da dieses Missgeschick dem kahlköpfigen Sänger
schließlich zum Schluss des Abends noch einmal passiert,
wird er ein - zunächst - bleibendes Andenken vom ersten
Weihnachtskonzert in Pöngses Wohnzimmer mitnehmen.



Doch auch Pöngse wird sich gern an den zweiten Feiertag
zurück erinnern: Einen Fuß an den Boden des Alt Werdohl
zu bekommen, ist anlässliches des Gastspiels dieser seit
1978 aktiven Cover-Band nahezu unmöglich. "Wir wollten seit
200 Jahren gerne hier spielen", freut sich dann auch Gitarrist
Roger Kirchhoff, endlich einmal an der Freiheitstraße auftreten
zu dürfen. Und so demonstriert das Lüdenscheider Quintett,
dass nur ein Konzert wirklich Christmas Rock ist, das auch an
einem der beiden Feiertage über die Bühne geht.

Weiterlesen...

 

"Was wir hier machen ist unvorherhörbar"
Ausklang der Go-Music-Reihe:
Improvisationskünstler spielen zum letzten Mal in diesem Jahr im Alt Werdohl auf.
Nächstes Konzert am 4. Februar

WERDOHL · Das Konzept ist so einfach wie genial.
Man nehme einen Schlagzeuger, einen Gitarristen, einen
Bassist und einen Sänger. Alles Profimusiker aus bekannten
Bands - allerdings aus unterschiedlichen Bands, die sich
allenfalls privat kennen - gebe ihnen eine Bühne und los geht’s.

So geschehen am Freitagabend in der Musikkneipe Alt Werdohl.
Dort fand das letzte Konzert der Reihe Go Music in diesem Jahr
statt. Klar, dass es die Band rund um Veranstalter Martin Engelien
da noch einmal krachen ließ, ganz zur Freude der 80 Gäste, die
sich dicht vor der Bühne drängten. Die Stimmung war ausgelassen.
Zu Rockklassikern von Deep Purple und AC/DC wurde gesungen,
geklatscht und getanzt.

Am Freitag konnte insbesondere Sänger David Readman
überzeugen. Der Brite steht normalerweise als Sänger der
Hard-Rock-Band Pink Cream 69 auf der Bühne. Er konzertierte
gemeinsam mit dem österreichischen Gitarristen Benny Bilgeri,
der bereits mit Stars wie Zucchero auf der Bühne stand.
Schlagzeuger Dieter Steinmann stand seinen Kollegen in nichts
nach. Der Deutsche spielt sonst für Stars wie Wolf Maahn und
Klaus Lage. Als Bassist stand natürlich der "Chef", Martin Engelien,
selbst auf der Bühne.


Dass die Vier ihr Handwerk beherrschen, zeigte sich schnell.
Für den Musiklaien war nicht erkennbar, dass die Musiker voll
improvisierten. Denn bühnenreif rockten sie die Kneipe.
"Was wir hier machen ist unvorherhörbar", erklärte Engelien.
Seine Wortschöpfung brachte das Besondere des Konzertes
auf den Punkt. Denn was am Ende bei der Improvisation
herauskommt, weiß keiner so genau. "Wir haben vorher eine
halbe Stunde zusammen gesessen und besprochen, was wir
spielen werden. David ist ein rockiger Sänger, das heißt, heute
wird es hier keinen Pop oder Blues geben", so der Organisator.
Das Spannende an der Konzertreihe sei, dass keines der vorgetragenen
Stücke reproduzierbar wäre. "Musik für den Moment", nennt Engelien das.

Wie immer begann das Konzert mit einem instrumentalen Stück.
Bereits dabei wurde schnell klar: "Heute gibt’s nichts für zarte Ohren,
sondern echten, unverfälschten Rock." Nachdem der "musikalische
Freischwimmer" absolviert war und sich die Band gefunden hatte,
betrat Sänger David Readman die Bühne. Gemeinsam schafften
es die Vier nicht nur musikalisch zu überzeugen, sondern auch eine
echte Bühnenshow abzuliefern. Bereits nach den ersten Takten
war das Publikum in Stimmung gekommen. Während einige noch
zögerlich leicht mit dem Fuß wippten, klatschten andere schon
begeistert im Takt.

Im kommenden Jahr feiert die Go Music ihren 15. Geburtstag.
Seit sechs Jahren gibt es die musikalische Veranstaltungsreihe
nun bereits in Werdohl. Acht Konzerte fanden in diesem Jahr
statt und für jeden war etwas dabei: Von Pop, Rock bis hin
zum Blues gab es Improvisationsmusik der Spitzenklasse.
Das nächste Konzert findet am 4. Februar im Alt Werdohl statt,
dann wird unter anderem Chris Kramer aus der Peter Maffay
Band auf der Bühne stehen, sowie ein erst 19-jähriger Gitarrist,
der bereits jetzt schon zu den Größen seines Fachs zählt. · lm
ET: 07.12.2010 (Werdohl)

 

 

 

 

Todd Wolfe stellt neues Album vor

Die Todd Wolfe Band begeisterte am Freitag in Pöngses
Musikkneipe Alt Werdohl etwa 80 Rock- und Bluesfreunde.

Sänger und Gitarrist Todd Wolfe und Schlagzeuger Roger Voos
mussten an diesem Abend auf den Stamm-Bassisten Suavek
Zaniesienko verzichten. Mit viel Spielfreude komplettierte der
Bassist Guenther Kapelle (r.) an diesem Abend die Band, welche
unter anderem ihr neues Album "The Tood Wolfe Band Live" vorstellte.
Wolfe-Agent Ralf Neumann, Inhaber der Veranstaltungsagentur
KBN aus Hamburg, zeigte sich an dem Abend sehr zufrieden.
Todd Wolfe wird im April 2011 in Pöngses Wohzimmer im Rahmen
der "Go Music"-Reihe sein nächstes Konzert geben. ·
ks/Foto: Sternemann, 15.11.2010 (Werdohl)

 

 

Festival-Atmosphäre in der Musikkneipe

Alt Werdohl wurde zum Stimmungsspektakel der besonderen Güte.

Zehn Auftritte an zwei Tagen präsentierte der
New Yorker Musiker Lord Bishop bei seinem Lord
Knows II-Festival. Diese Veranstaltung zeichnete
sich durch ihr besonderes Flair in einer Kneipe aus,
wofür das Alt Werdohl bekannt ist.

 

Lord Bishop im Alt Werdohl

 

Foto: Kay Schurad

 
Weitere Beiträge...
Pöngse fragt:
Wie heißt der Affe mit Vornamen?
 
Und dann war da noch....
Besucher:
Seitenaufrufe : 834538