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Corona und das Alt Werdohl

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Springinsfeld mit Stimme

WERDOHL -  Mächtig scharf steht der Bass in den Vordergrund
gemischt. Die Drums kommen stoisch von hinten dazu.
Soundeffekte kommen aus einem kleinen Tablet-PC, der blau
vor sich hinschimmert. Der Gesang überrascht mit sympathischen
Kieksern. Der angekündigte Punk-Rock bleibt am Samstagabend
beim Konzert in der Musikkneipe Alt Werdohl durch die fehlende
Gitarre aus. Was übrig bleibt ist Pop.
Der aber wirkt frisch und energiegeladen.

Sängerin und Performerin Kara Fraser sowie Bassist Allan Rodger dominierten die Show des kanadischen Trios Mia Moth. -   Foto: Koll

© Koll


Sängerin Kara Fraser steht keinen Augenblick still und lässt
öfter mal das Riot-Girl aus sich heraus. Bei den Danksagungen
zwischen den Songs inszeniert sie eine niedliche Schüchternheit,
die die Expressivität ihrer Performance karikiert.

Damit erinnert sie, auch ohne blonde Haare, an eine Mischung
aus Debbie Harry (von der Band Blondie) und Courtney Love (Hole).
Sie singt: „I ain’t no benchwarmer“ (zu deutsch: Ich bin kein Bankdrücker).

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Leidenschaftliche Rockmusik in „Pöngses Wohnzimmer“

WERDOHL - Brechend voll war es in der Musikkneipe
Alt Werdohl am Freitagabend bei der ersten Go Music
im noch neuen Jahr. Zuschauer bei der Veranstaltungsreihe
von Klaus-Lage-Bassist Martin Engelien war dieses Mal auch
der New Yorker Musiker Lord Bishop, der schon einige Male
selbst auf der Bühne in „Pöngses Wohnzimmer“ gespielt und
geschwitzt hatte.

Engelien hatte erneut hochkarätige Mitstreiter auf
„seine“ Bühne geholt. Und die begeisterten nicht
nur die zahlreichen Zuschauer und Hörer, sondern
auch den Bassisten selbst. So lobte er das „zirzensische
Gitarrenspiel“ von Glen Turner. Mit ihm performte der
Instrumentalist aus Sheffield etwa den The-Doors-Klassiker
„Roadhouse Blues“.

Darüber hinaus sang Turner den Evergreen von Crosby,
Stills & Nash „Love the one you’re With“, als wäre das
Stück nur für ihn geschrieben worden. Seine blues-getränkte
Stimme passte hervorragend zu seinen Fingerwanderungen auf
den Saiten. Zwar zog der Gitarrist es vor, die ganze Zeit
auf einem Hocker zu sitzen, während er sang und spielte,
doch auch so konnte er genügend Leidenschaft in seinen
Vortrag packen.

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Rock für den guten Zweck: „Mäntel gegen Mucke“

WERDOHL ▪ Das Publikum ist zahlreich erschienen –
und spendete auch eine Menge Jacken. „Es ist schön
zu sehen, wie gut die Idee ankommt“, erzählt Steffen
von der Band Lord Bishop Rocks.

Lord Bishop hatte diesmal nicht nur befreundete Bands
mit nach Werdohl gebracht, sondern auch eine Idee,
für die er bei seinem Konzert eintrat: Das Publikum
war aufgefordert, Jacken für Bedürftige zu spenden,
nach dem Motto: „Mäntel gegen Mucke“

Mit der Benefizaktion „Coats for Love Jam“, die in
Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz stattfindet,
wollen Lord Bishop und befreundete Bands gebrauchte Mäntel
und Jacken sammeln, um sie in Dresden direkt an Bedürftige
zu verteilen. „Das Konzept ist einfach: Mäntel gegen Mucke.
Wir dachten uns, im Winter ist es kalt, da braucht man so
eine Aktion“, fügt Lord Bishop hinzu.

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Gefühle tief aus dem Herzen

WERDOHL ▪ Nein, kalt war es nicht am Mittwochabend
in der Musikkneipe Alt Werdohl. Ganz im Gegenteil:
Die Konzertbesucher standen sogar dicht gedrängt vor
der Bühne. Und doch hatten wohl die meisten von ihnen
eine Gänsehaut. Cassie Taylor und ihre beiden
Mitstreiter erzeugten diese Wohlfühl-Schauer mit
ihren Songs und ihrer Spielfreude.

Cassie Taylor und ihr Gitarrist Steve Mignano zeigen Livemusik hautnah.

Cassie Taylor und ihr Gitarrist Steve Mignano zeigen Livemusik hautnah.

Eigentlich sollte die amerikanische Blues-Sängerin
mit ihrer Band The Soul Cavalry auftreten.
Doch – laut Aushang an der Tür des Alt Werdohl –
seien Promotiontermine dazwischen gekommen.
In Bezug auf den nun nicht in Werdohl spielenden Gitarristen
Jack Moore, Sohn des britischen Ausnahmemusikers Gary Moore,
las sich der Aushang vernichtend, stand dort doch zu lesen:
„Als Ersatz wurde Steve Mignano aus den USA eingeflogen.
Laut Plattenfirma ist das für die Qualität der Show
aber eher als Vorteil anzusehen.“

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